„Erkläre mir, und ich werde vergessen. Zeige mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun, und ich werde verstehen“

 

Bewegung

Als anerkannter Bewegungskindergarten liegt unser besonderes Augenmerk auf der Bewegung. Bewegung ist ein ureigenes Bedürfnis jedes Kindes. Bewegung wirkt sich auf die gesamten Entwicklungs- und Bildungsprozesse des Kindes aus. Folgen der fehlenden Bewegung reichen mit ihren negativen Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter. Daher sehen wir es als unseren Bildungsauftrag, Kindern Raum, Zeit, Material und Unterstützung zu bieten, um dem natürlichen Bewegungsdrang und der Bewegungsfreude nachkommen zu können.
  • im Gruppenraum, Flurbereich, Turnhalle, Außengelände
  • bei der Wassergewöhnung
  • in der Jogginggruppe
  • in den Turngruppen
  • am Waldtag

Sprache

Die Sprache ist unsere wichtigste und facettenreichste Ausdrucks- und Kommunikationsform. Sie umfasst nicht nur das gesprochene Wort  sondern auch die Körpersprache, das Zuhören, Verstehen und Verinnerlichen. Der Kindergartenalltag bietet vielfältige Möglichkeiten und Räume, den aktiven und passiven Sprachgebrauch zu üben, zu erweitern und zu nutzen. Sei es der Austausch von Ideen und Erlebtem im Freispiel oder auch die Möglichkeiten in den Morgen-, Spiel- und Sprachkreisen sowie die Arbeit in den Projekten. In allen Bereichen ist Sprache ein Mittel des Ausdrucks und der Verständigung. Auch bei Konflikten werden die Kinder angehalten, verbale Lösungen zu finden. Sind unterstützende Maßnahmen im Sprachverständnis, Erwerb und Gebrauch notwendig, greifen wir auf das „Würzburger Modell“ (Arbeitsmittel) zurück (es ersetzt nicht die Logopädie). Durch die wachsende Sprachkompetenz erhalten die Kinder die Möglichkeit, die Sprache auch spielerisch und experimentell zu nutzen, beim Reimen, Singen, Rollenspiel u.s.w. Unsere wichtigen Medien, um die Sprachentwicklung aktiv zu unterstützen, sind Bilderbücher, Geschichten, Verse, Lieder und deren Wiederholung und Reflexion. Wir singen viel in den Gruppen und treffen uns alle wöchentlich zu einem gemeinsamen Singkreis.

Kreativität

„ Die spielen ja nur.“ Das freie Spiel ist eine äußerliche und innerliche Tätigkeit des Kindes. Das Kind ist von Natur aus neugierig und motiviert. Wichtige Elemente sind bei den Kindern die Ernsthaftigkeit, die Freude und die Lust. Im Spiel erfährt das Kind sich selbst und im Bezug zu anderen. Es entwickelt Kompetenzen in allen Entwicklungsbereichen. Es spielt aber nicht nur, um zu lernen, sondern weil es auch Freude an seiner Tätigkeit empfindet. Das Spiel ist erst einmal unabhängig vom äußeren Zweck. Es bietet die Möglichkeit, die Welt zu begreifen, Beziehungen aufzubauen und sich selber kennenzulernen. Kinder beobachten, begreifen, probieren aus, verstehen, wiederholen unendlich oft, variieren, experimentieren, sinnverändern und spielen mit den Erkenntnissen. Wichtige Grundlage für freies Spiel ist das gegenseitige Vertrauen, stabile Bindungen, eine sichere Umgebung und angemessene Anregung. Deshalb bieten wir im Kindergarten viel Zeit und Raum zum freien Spiel. Es bietet sich durch das Freispiel für die Kinder die Möglichkeit, z. B. selber zu bestimmen, und seine Phantasie (Spielinhalt, Partner oder Dauer) einzusetzen nach Fähigkeit und Entwicklungsstand. Das Regelspiel ist, wie das Wort schon sagt, eng in seinen Möglichkeiten an die Regeln gebunden. Experimentieren, variieren oder neue Möglichkeiten selber zu entwickeln sind dabei selten gegeben.

Ernährung

Orientierung bietet die Ernährungspyramide der „deutschen Gesellschaft für Ernährung“ in Zusammenarbeit mit dem „Bundes- und Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“. Ein kleiner Über- und Einblick zu Mahlzeiten im Kindergarten.
 

Das Frühstück wird jeden Morgen frisch zubereitet und besteht aus:

  • Körnerbrot, zum größten Teil aus dem Bioladen
  • Butter, Fruchtaufstriche, Marmeladen, Honig
  • Frischkäse, Schnittkäse – frisch aufgeschnitten
  • Wurst (eine Sorte) – frisch aufgeschnitten vom Metzger (wöchentlich wechselnde Sorten)
  • Getränke: Milch (Bioladen/Schellerhof), ungesüßter Tee, Mineralwasser
  • Obst und Gemüse –  werden jeden Morgen mit den Kindern frisch zubereitet
  • Abwechslung bringen dazu Müsli, Eier oder auch Brötchen
 
Zu den Zwischenmahlzeiten am Vor- und Nachmittag wird Obst frisch zubereitet. Als Getränke stehen den Kindern den ganzen Tag über Wasser und Tee zur Verfügung. Auch bei jeder Mahlzeit bieten wir den Kindern Wasser oder Tee an.
 

Das Mittagessen wir von 2 Köchinnen täglich frisch zubereitet. Bei der Auswahl und Zubereitung werden folgende Aspekte berücksichtigt:

  • so wenig wie möglich Fertigprodukte
  • maßvoller Umgang mit Zucker, Fetten und Salz
  • täglich Gemüse oder Salat
  • Fleisch in Maßen, Fisch 1x in der Woche
  • Nachtisch abwechslungsreich und selber zubereitet
  • Suppen oder Eintöpfe 1x in der Woche
  • Abwechslung bringen dazu Müsli, Eier oder auch Brötchen
  • Kartoffeln und unterschiedliche Getreidesorten: Bulgur, Ebly, Reis, Nudeln
  • abwechslungsreich und nach Kindergeschmack
 

Sozialer- und emotionaler Bereich

In unserem Kindergarten erlebt sich das Kind selbst als eigene Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen, aber auch als soziales Wesen in einer Gruppe. Wir wollen ihm eine individuelle Entfaltung im Einklang mit dem gemeinschaftlichen Zusammenleben ermöglichen. Respekt und Akzeptanz gegenüber anderen, sowie Wertschätzung im Umgang miteinander dies sind für uns wichtige Grundsätze. Im Kindergartenalltag lernt das Kind eigene Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und angemessen auszuleben, sowie die Gefühle anderer zu achten und zu respektieren. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Eingewöhnungsphase in den Kindergarten. Grundsätzlich gehen dem Beginn der Kindergartenzeit, folgende Abläufe voraus:

Elternabend – Kennenlernnachmittag – Hospitationen


Innerhalb dieser Treffen haben die Eltern und Kinder die Möglichkeit, sich mit den Erzieherinnen, der Gruppe und der Einrichtung vertraut zu machen und jeden weiteren Schritt gemeinsam zu planen. Denn Kinder bedürfen einer individuellen Eingewöhnungsphase, die sich an dem Entwicklungs-stand und der persönlichen Befindlichkeit orientiert. Bei der Planung der Eingewöhnungsphase sind zwei Aspekte von Bedeutung: das Alter des Kindes und eine besonders intensive Kommunikation zwischen den Eltern und dem Kindergarten. Dieser intensive Austausch ist notwendig zum gegenseitigen Vertrauensaufbau um damit eine Grundlage für eine gute Kindergartenzeit zu legen.